Zum Inhalt springen

Immobilienpreise 2022 Frankfurt: Aktuelle Preise und Preisentwicklung

Sie sind an einer Immobilie in Frankfurt interessiert? Erfahren Sie in folgendem Artikel alles über die Immobilienpreise und Preisentwicklung in Frankfurt.

Stadtpanorama mit Fluss, Brücke, Wohnhäusern und Hochhäusern bei klarem Himmel.

Erstellt am:

Zuletzt bearbeitet:

Die Preise in Frankfurt

Frankfurt am Main ist eine der beliebtesten Städte in Deutschland. Als starker Finanzstandort und mit einer sehr guten internationalen Anbindung bietet Frankfurt am Main viele Vorzüge, die die hessische Landeshauptstadt zu einem attraktiven Wohnort mit stetig steigenden Immobilienpreisen macht. Alle wichtigen Informationen zu den Immobilienpreisen in Frankfurt am Main lesen Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie sind die Immobilienpreise in Frankfurt?
  2. Wie sind die Kaufpreise in Frankfurt?
  3. Welche Bezirke sind in Frankfurt am teuersten?
  4. Welche Bezirke sind in Frankfurt am günstigsten?
  5. Wie werden sich Immobilienpreise in Frankfurt entwickeln?

1. Wie sind die Immobilienpreise in Frankfurt?

In Frankfurt am Main herrscht aufgrund der günstigen Standortfaktoren eine hohe Nachfrage nach Immobilien. Seit 2004 ist die Bevölkerung um 7,1 Prozent gewachsen. Diese Veränderung schlägt sich auch in den Immobilienpreisen nieder: 2020 wurden mit bebauten Wohnimmobilien insgesamt rund fünf Milliarden Euro umgesetzt. Der größte Anteil davon fällt mit 373 Millionen Euro auf Eigentumswohnungen. Ein- und Zweifamilienhäuser kommen dagegen auf deutlich niedrigere 16,4 Millionen Euro. Zudem sind Neubauten in Frankfurt sehr gefragt. 2020 hat sich die Zahl der verkauften Neubaueinheiten gegenüber 2019 mehr als verdoppelt. Diese Zahlen sprechen vor allem dafür, dass in Frankfurt aufgrund der großen Nachfrage viele Wohnungen in den vergangenen Jahren neu gebaut wurden und somit auch vermehrt auf dem Markt zu finden sind.

2. Wie sind die Kaufpreise in Frankfurt?

Wer in Frankfurt in eine Immobilie investieren möchte, kann mit Preisen auf hohem Niveau rechnen. Bei Neubaueigentumswohnungen betrug der durchschnittliche Quadratmeterpreis 2020 7650 Euro. 2018 lag dieser Wert noch bei 6090 Euro. Gleichzeitig sinkt die Quadratmeterzahl einer durchschnittlichen Frankfurter Wohnung: War eine Wohnung 2018 im Durchschnitt noch 82 Quadratmeter groß, waren es 2020 nur noch 76 Quadratmeter.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser kostete der Quadratmeter in sehr guter und gehobener Lage 2019 und 2020 durchschnittlich 4640 Euro und in mittlerer Lage 4240 Euro. Die mittleren Kaufpreise für freistehende Einfamilienhäuser sind von 2018 bis 2020 deutlich gestiegen. Kostete ein Einfamilienhaus in sehr guter Lage 2018 noch 1.440.000 Euro, lag dieser Wert 2020 bei 1.717.000 Euro. In gehobener Lage stieg der mittlere Kaufpreis von 1.005.000 Euro auf 1.242.000 Euro.

Neben Objekten zum Kauf sind auch Mietobjekte in Frankfurt sehr gefragt. Der Mietpreis in Frankfurt für eine Wohnung bis 40 Quadratmeter betrug 2019 durchschnittlich 17,70 Euro pro Quadratmeter und für eine Wohnung bis 80 Quadratmeter 13,70 Euro. Beide Werte sind im Vergleich zu 2017 um ein bis zwei Euro gestiegen.

1. Aktuelle Preisniveaus in Frankfurt

Bei Eigentumswohnungen hängt der Preis in Frankfurt stark vom Baujahr ab. Die meisten Verkäufe entfielen 2025 auf Wohnungen der Baujahre 1950 bis 1977 und ab 1991. Die Tabelle zeigt die mittleren Kaufpreise des Gutachterausschusses je Baujahresklasse. Einen Mittelwert über alle Baujahre weist diese Tabelle nicht aus.

Mittlere Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Frankfurt nach Baujahr

BaujahrVerkäufe 2025€/m² Wohnfläche 2025€/m² Wohnfläche 2024
bis 19182765.9106.050
1919 bis 1949954.7705.190
1950 bis 19778114.2404.280
1978 bis 1990764.0204.240
ab 1991 ohne Neubau7966.9906.890
Neubau1537.8207.380

Quelle: Immobilienmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Immobilienwerte für den Bereich der Stadt Frankfurt am Main, Tabelle 3.7.4. Mittelwerte aus geeigneten Verkäufen, 90-Prozent-Stichprobe, inklusive Wohnhochhäuser, ohne Sondertypen wie Dachgeschosswohnungen oder Maisonetten. Als Neubau gelten Baujahre aus dem Berichtsjahr und den zwei Vorjahren. Auswahl und Darstellung durch Evernest.

In den ausgewerteten Verkäufen 2025 lagen die Mittelwerte vermieteter Wohnungen unter denen unvermieteter Wohnungen. Bei Wohnungen ab Baujahr 1991 ohne Neubau lag der Mittelwert 2025 vermietet bei 6.290 Euro pro Quadratmeter (115 Verkäufe) und unvermietet bei 7.130 Euro (679 Verkäufe). Bei Altbauten vor 1919 waren es 5.210 Euro (76 Verkäufe) und 6.200 Euro (201 Verkäufe).

Für Neubauwohnungen einschließlich Sondertypen nennt der Bericht für 2025 einen Mittelwert von 7.820 Euro pro Quadratmeter. Grundlage sind 164 ausgewertete von insgesamt 183 Verkäufen. Das sind rund 6 Prozent mehr als 2024. Die durchschnittliche Wohnfläche sank auf rund 68 Quadratmeter. Kleine Neubauwohnungen bis 44 Quadratmeter kosteten im Erstverkauf im Mittel 8.160 Euro pro Quadratmeter (22 Fälle), Wohnungen mit 45 bis 79 Quadratmetern 7.800 Euro (104 Fälle).

Für Häuser veröffentlicht der Gutachterausschuss Gesamtkaufpreise statt Quadratmeterpreise. Die Fallzahlen sind deutlich kleiner als bei Wohnungen.

Mittlere Kaufpreise für Häuser in Frankfurt 2025

Haustyp und LageVerkäufe 2025Mittlerer KaufpreisSpanne der bereinigten Stichprobe
Freistehendes Einfamilienhaus (ohne Villen), sehr gute und gehobene Lage25rund 1,3 Mio. €rund 480.000 € bis 2,7 Mio. €
Freistehendes Einfamilienhaus, mittlere Lage33rund 750.000 €rund 355.000 € bis 1,1 Mio. €
Reihenendhaus, gehobene bis sehr einfache Lage, Grundstück 200 bis 500 m²43676.000 €390.000 € bis 1,2 Mio. €
Reihenmittelhaus, sehr gute Lage, Grundstück 100 bis 300 m²8rund 920.000 €590.000 € bis 1,3 Mio. €
Reihenmittelhaus, gehobene bis sehr einfache Lage, Grundstück 100 bis 300 m²110483.100 €190.000 € bis 850.000 €

Quelle: Immobilienmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses Frankfurt, Kapitel 3.6.3 bis 3.6.5. Mittelwerte aus geeigneten Verkäufen, 90-Prozent-Stichprobe. Einzelne Verkäufe können außerhalb der gezeigten Spannen liegen. In einfachen und sehr einfachen Lagen wurden 2025 keine freistehenden Einfamilienhäuser verkauft. Mittelwerte aus weniger als zehn Verkäufen sind laut Gutachterausschuss besonders kritisch zu prüfen. Auswahl und Darstellung durch Evernest.

Bei freistehenden Einfamilienhäusern in mittlerer Lage lag der Mittelwert 2025 rund 15 Prozent über dem Vorjahr (eigene Berechnung aus den Grafikwerten), in sehr guten und gehobenen Lagen sanken die Mittelwerte laut Bericht um rund 10 und 4 Prozent. Bei so kleinen Fallzahlen prägen Baujahr und Zustand der verkauften Häuser das Ergebnis stark. Worauf Sie bei älteren Häusern achten sollten, zeigt unser Ratgeber Gebrauchtes Haus kaufen.

Eine erste Einschätzung mit der Online-Bewertung

Eine erste Einschätzung mit der Online-Bewertung

Mit unserer Online-Bewertung erhalten Sie eine erste Preisindikation für Ihre Immobilie in Frankfurt und Informationen zur Preisentwicklung in Ihrem Stadtteil. Sie geben Objekt- und Lagedaten ein und erhalten eine unverbindliche Markteinschätzung per E-Mail. Sie ersetzt kein Verkehrswertgutachten.

Immobilie online bewerten
Moderne Küche mit schwarzer Kochinsel, drei Holzstühlen und offenem Regal mit Keramik.
Moderne Küche mit schwarzer Kochinsel, drei Holzstühlen und offenem Regal mit Keramik.

3. Welche Bezirke sind in Frankfurt am teuersten?

In Frankfurt am Main zeichnet vor allem die Nähe zum Innenstadtbereich eine begehrte Lage aus. Dazu gehören das Westend, Holzhausen und das Diplomatenviertel, Dornbusch und Sachsenhausen Nord. Etwas teurer wird es zudem in den grüner gelegenen Vierteln Kalbach und Nieder-Erlenbach. In Kalbach betrug der durchschnittliche Kaufpreis 2020 1,1 Mio. Euro, was ein Plus von acht Prozent zum Vorjahr darstellt. In Nieder-Erlenbach bewegt sich dieser Wert noch unter der 1-Millionen-Marke und liegt bei 840.000 Euro.

4. Welche Bezirke sind in Frankfurt am günstigsten?

Je weiter Immobilien in Frankfurt am Main vom Stadtzentrum entfernt liegen, desto niedriger fällt meistens auch ihr Preis aus. Zu weniger beliebten Lagen zählen Harheim, Frankfurter Berg, Sossenheim, Praunheim, Sindlingen und Nied. Hier bewegen sich die durchschnittlichen Quadratmeterpreise zwischen 2400 Euro und 4200 Euro. Es ist aber zu beobachten, dass aufgrund der hohen Nachfrage in den sehr guten Lagen in Frankfurt immer mehr Kaufinteressierte auch Stadtteile anvisieren, die bisher nicht so gefragt waren.

5. Wie werden sich Immobilienpreise in Frankfurt entwickeln?

Experten gehen davon aus, dass die große Nachfrage nach Immobilien in Frankfurt am Main bestehen bleiben wird. Zwar ist die Vorhersage einer exakten Entwicklung des Markts schwierig, weil dafür sehr unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Jahren wird aber dennoch vermutet, dass die Immobilienpreise auf einem ähnlichen bis steigenden Niveau bleiben werden. Zudem gewinnt Frankfurt am Main als Standort in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Aufgrund des ohnehin schon knappen Angebots ist es deshalb gut möglich, dass sich die Nachfrage auch auf das Umland von Frankfurt übertragen wird.

3. Preisentwicklung 2019 bis 2025 und erstes Quartal 2026

Nach den Höchstständen 2021 und 2022 gaben die Wohnungspreise in Frankfurt 2023 deutlich nach. Seit 2024 bewegen sie sich seitwärts bis leicht aufwärts. Das zeigen die mittleren Preise für Neubauwohnungen und die Preisindizes des Gutachterausschusses für unvermietete Eigentumswohnungen.

Neubaupreise und Preisindizes für Eigentumswohnungen in Frankfurt 2019 bis 2025

JahrNeubauwohnungen €/m² (ausgewertete Verkäufe)Index sehr gute und gehobene LageIndex mittlere LageIndex einfache und sehr einfache Lage
20196.950 (954)251282220
20207.540 (736)284300234
20218.250 (895)310355284
20228.270 (396)293336291
20237.550 (104)270269232
20247.370 (205)269289240
20257.820 (164)273296246

Quelle: Immobilienmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses Frankfurt. Neubaupreise aus Tabelle 3.7.1 (inklusive Sondertypen, 90-Prozent-Stichprobe). Indizes aus Kapitel 3.8.1.4, alle Baujahre, Basis 2006 = 100, Stichtag jeweils 1. Juli, nur unvermietete Wohnungen. Fallzahlen je Gesamtindex sind in diesen Tabellen nicht veröffentlicht. Für 2022 und 2023 verweist der Bericht ergänzend auf Halbjahreswerte in früheren Marktberichten. Auswahl und Darstellung durch Evernest, Prozentveränderungen im folgenden Absatz selbst berechnet.

Gegenüber 2021 lag der Index für Wohnungen in mittlerer Lage 2025 rund 17 Prozent niedriger, in sehr guter und gehobener Lage rund 12 Prozent (eigene Berechnung aus den Indexwerten). Von 2024 auf 2025 stiegen die drei Indizes um rund 1,5 bis 2,5 Prozent. Für Reihenhäuser und Doppelhaushälften in mittlerer Lage sank der Index von 245 im Jahr 2021 auf 212 im Jahr 2025.

Die Zahl der erfassten Verkäufe stieg 2025 auf 5.387, nach 4.930 im Jahr 2024 und 3.965 im Jahr 2023. Bei Wohnungseigentum waren es 3.194 erfasste Verkäufe mit rund 1,72 Milliarden Euro Umsatz, nach 2.857 Verkäufen und rund 1,23 Milliarden Euro im Jahr 2024. Neubauwohnungen wurden dagegen deutlich seltener verkauft, 2025 waren es 183 nach 1.074 im Jahr 2019.

Für das erste Quartal 2026 meldet der Gutachterausschuss bei bebauten Wohnimmobilien rund 19 Prozent weniger erfasste Verkäufe und rund 14 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresquartal, insgesamt 771 nach 949 Objekten. Bei Eigentumswohnungen wurden 633 Verkäufe mit 273,3 Millionen Euro Umsatz erfasst, nach 801 Verkäufen und 333,5 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Kaufpreis-Mittelwerte für Wohnungen und Häuser aus dem Kaufjahr 2026 enthält diese Ausgabe noch nicht. Eine Prognose leiten wir aus diesen Zahlen nicht ab.

Persönliche Einschätzung durch unser Frankfurter Team

Persönliche Einschätzung durch unser Frankfurter Team

Bei einem Vor-Ort-Termin kann unser Frankfurter Team Lage, Zustand und Ausstattung Ihrer Immobilie persönlich berücksichtigen. Sprechen Sie uns für eine individuelle Einschätzung an. Diese ist unverbindlich und kein förmliches Verkehrswertgutachten.

Frankfurter Team kontaktieren
Eine Frau sitzt lächelnd in einem hellen Raum neben einem Laptop.
Eine Frau sitzt lächelnd in einem hellen Raum neben einem Laptop.

4. Worauf Käuferinnen und Käufer 2026 achten sollten

Ein amtlicher Mittelwert ist ein Orientierungswert. Für Ihre Kaufentscheidung zählen Baujahr, Mietstatus und Zustand der einzelnen Immobilie, wie die Tabellen oben zeigen. Prüfen Sie bei Eigentumswohnungen die Erhaltungsrücklage, die Protokolle der Eigentümerversammlungen und anstehende Sanierungsbeschlüsse. Bei Häusern gehören Energieausweis, Alter der Heizung und mögliche Rechte Dritter im Grundbuch zur Prüfung.

Zu den Kaufnebenkosten zählt in Hessen die Grunderwerbsteuer von 6 Prozent der Gegenleistung, beim Kauf in der Regel des Kaufpreises (Stand 13. Oktober 2026). Dieser Satz gilt für Erwerbsvorgänge seit 1. August 2014. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. Eine Übersicht aller Posten finden Sie in unserem Ratgeber zu den Kaufnebenkosten. Beim Verbraucherkauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses gelten besondere Regeln für die Maklerkosten. Ist der Makler für beide Vertragsparteien tätig, müssen sich beide in gleicher Höhe verpflichten. Hat nur eine Partei den Makler beauftragt, darf sie der anderen höchstens die Hälfte der Kosten übertragen.

Tip

Rechenbeispiel: Eine 70 Quadratmeter große Wohnung ab Baujahr 1991 ohne Neubau zum amtlichen Mittelwert von 6.990 Euro pro Quadratmeter ergäbe einen Kaufpreis von rund 489.300 Euro. Die Grunderwerbsteuer läge dann bei rund 29.360 Euro. Das Beispiel ersetzt keine Bewertung der konkreten Wohnung.

Wie Sie den Kauf solide planen, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Immobilienkredit.

Beim Heizen gelten seit dem 29. Juli 2026 die ersten Regelungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Die neuen Heizungsregeln sehen grundsätzlich keine Vorgabe mehr vor, neue Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Wird nach dem 29. Juli 2026 in ein bestehendes Gebäude eine neue Gas- oder Ölheizung eingebaut, gelten ab 2029 grundsätzlich steigende Mindestanteile für die bereitgestellte Wärme, beginnend mit 10 Prozent. Erfüllen lässt sich das auch mit bestimmten solarthermischen Anlagen, Wärmerückgewinnung oder Wärmepumpen-Hybridheizungen. Für die vollständige Umstellung auf klimaneutrale Brennstoffe ab 2045 kündigt das Gesetz eine weitere gesetzliche Regelung an. Förderprogramme können eigene technische Anforderungen stellen.

Beim KfW-Programm 308 „Jung kauft Alt“ gelten seit 3. August 2026 höhere Kredithöchstbeträge. Sie liegen bei 140.000 Euro mit einem Kind, 160.000 Euro mit zwei und 180.000 Euro ab drei minderjährigen Kindern. Die aktuelle Förderrichtlinie ist bis 31. Dezember 2027 befristet. Gefördert wird der Kauf einer selbst genutzten Bestandsimmobilie der Effizienzklasse F, G oder H durch Familien unterhalb der Einkommensgrenzen. Innerhalb von 54 Monaten nach der Förderzusage muss die Sanierung die vorgegebenen Förderstandards erfüllen. Möglich sind Effizienzhaus 85 EE, Effizienzhaus Denkmal EE oder das vorgeschriebene Paket energetischer Einzelmaßnahmen.

Tip

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Beratung durch Steuerberater, Rechtsanwalt oder Notar.

5. Tipps für Verkäuferinnen und Verkäufer

Die Tabellen zeigen, wie weit die Preise in Frankfurt auseinanderliegen, oft schon innerhalb eines Gebiets. 2025 lagen die Mittelwerte in der Grundbuchbezirksgruppe Riederwald und Fechenheim bei 2.830 Euro pro Quadratmeter für die Baujahre 1950 bis 1977 (10 Verkäufe) und bei 9.530 Euro ab Baujahr 1991 ohne Neubau (22 Verkäufe). Ein Mittelwert ersetzt deshalb keine Bewertung Ihrer Immobilie. Ein zu hoher Angebotspreis kann die Vermarktung verlängern, ein zu niedriger verschenkt Wert.

Die ausgewerteten Mittelwerte unterscheiden sich auch nach Mietstatus. Andere Objektmerkmale können ebenfalls zu diesen Unterschieden beitragen. Bei Wohnungen ab Baujahr 1991 ohne Neubau lag der Mittelwert vermieteter Wohnungen 2025 rund 840 Euro pro Quadratmeter unter dem unvermieteter Wohnungen (115 und 679 Verkäufe, eigene Berechnung). Wie Sie eine Wohnung vorbereiten und anbieten, beschreibt unser Ratgeber Wohnung verkaufen.

Legen Sie die Unterlagen für den Verkauf frühzeitig bereit, etwa Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrisse und bei Wohnungen Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Haben Sie eine Immobilie geerbt, stellt der Gutachterausschuss die Daten für die Bewertung nach dem Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht in einem gesonderten Dokument bereit. Welche Schritte beim Verkauf nach einer Erbschaft anstehen, erläutert unser Ratgeber.

Sprechen Sie gerne unser Frankfurter Team für eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihrer Immobilie an.

Sprechen Sie uns an.

Finden Sie den passenden Ansprechpartner

Finden Sie den passenden Ansprechpartner

Evernest begleitet den Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien mit Maklerinnen und Maklern, die durch digitale Datenanalysen unterstützt werden.

Evernest ist an 40+ Standorten in Deutschland vertreten. Unser Frankfurter Team kennt den Markt in Frankfurt am Main und berät Sie bei Kauf und Verkauf. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Kennenlern- oder Beratungstermin.

Unser Frankfurter Team
Graue Umrisskarte von Deutschland auf weißem Hintergrund.
Graue Umrisskarte von Deutschland auf weißem Hintergrund.

Alle Fragen zu Immobilienpreisen in Frankfurt

Neugierig auf weitere Ratgeber und Tipps?

Melden Sie sich an und erhalten Sie regelmäßig neue Informationen und aktuelle Immobilienangebote.

Frau sitzt lächelnd auf einem Sofa neben einem Tisch mit Laptop, Sonnenlicht fällt ins Zimmer.